AUTOR: Shara Nesu
WEBSITE: Shara Nesu's Place
ÜBERSETZUNG: liv
GENRE: Alternative Reality, Angst, Romantik, Drama, Hurt/Comfort, Sex, Sire/childe
FREIGABE: NC-17 / ab 18
SETTING: BtVS Staffel 3, in der Folge #3.08 Lover’s Walk
INHALT: Was wäre wenn... Spike anstelle des Liebeszaubers etwas anderes von Willow verlangt hätte?
SERIE: Teil von Sharas „What If“-Reihe, die auf einer Alternate Universe-Idee der Marvel Comics beruht: Was wäre passiert, wenn ein bestimmtes Ereignis in der offiziellen Timeline der Serie anders verlaufen wäre? „Second Times“ ist zwar Teil der „What If“-Serie, inhaltlich ist sie jedoch abgeschlossen und vollkommen eigenständig.
WARNUNG: Chip- und seelenloser Spike, sowie häusliche Gewalt, körperliche Züchtigung und Misshandlung eines Schutzbefohlenen. Außerdem gibt es noch die üblichen Warnungen für eine Vamp!Fic: Tod, Mord, Bloodplay, Sex und Dom/sub-Motive etc.
DANK: Vielen Dank an Indi und Stephie fürs Beta-Lesen. Diese Übersetzung ist Silverbird gewidmet, die mir mit ihrem Weihnachts-Überraschungspaket eine Riesen-Freude gemacht hat, und Indi, die mir mit ihrer Terminsetzung für den Adventskalender auf www.summer-of-indians.de endlich das nötige Feuer unterm Hintern gemacht hat.

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Second Times


by Shara Nesu



Am nächsten Tag habe ich den Kater des Jahrhunderts. So gegen sechs Uhr abends schaffe ich es schließlich, mich mit gerade so aus dem Bett zu quälen und eine Barfrau zu töten. Um auswärts zu jagen sind meine Kopfschmerzen viel zu heftig, daher krieche ich kurzerhand einfach wieder zurück unter die Decke. In der Nacht darauf fühle ich mich langsam wieder etwas besser, gut genug für ein paar kleine Kunststücke als Taschendieb. So langsam droht mir nämlich das Geld auszugehen… okay, nein, ich geb’s zu, eigentlich habe ich genug, aber es gibt da etwas, das ich kaufen will. Ich schaffe es sogar, eine 20 Schilling-Münze in die Finger zu kriegen und gehe zu einem Kerl, der Leinwände und Farben verkauft. Ich weiß selbst nicht so genau warum, aber ich kaufe seine gesamte Auslage einfach auf. Leinwände, Öle, Wasserfarben, Pinsel, Kreiden, Pastellfarben, feines Papier… einfach alles, wovon ich glaube, dass es Liam möglicherweise gefallen könnte. Der Ladenbesitzer hilft mir persönlich dabei, all meine Einkäufe in die Taverne zu bringen. Dort lasse ich sie in meinem Zimmer abladen und verbringe den Rest der Nacht damit, auf meinem Bett zu sitzen und den ganzen Krempel anzustarren.
 
Was um alles in der Welt tue ich hier überhaupt? Warum ist das alles plötzlich so wichtig für mich? Warum tut es plötzlich so weh, wenn ich an Liams Gesicht zurückdenke, in dem Moment, als sein Vater seine Pastellkreiden zerbrochen hat? Warum? Das hier bin nicht ich, ich kümmere mich nicht darum, was ein Mensch fühlt. Ich töte sie einfach nur, das ist der Grund, weshalb ich hier bin. Ich soll Liam einfach nur töten, ich soll ihn in Angelus verwandeln und dann darauf warten, dass endlich meine Dru geboren wird. Nichts weiter. Ich will nicht, dass da noch mehr dahinter steckt! Verdammt, ich will ihn nicht lieben! Ihn lieben? Fuck! Wo zum Teufel kam das denn bitte plötzlich her? Oh Gott, was passiert hier nur mit mir?
 
Die ganze Woche über habe ich Liam nicht gesehen. Ich habe mein Zimmer nicht mehr verlassen, seit er hinausgestürmt ist und ich loszog, um dieses ganze Zeug hier zu kaufen. Ich starre auf seine Künstlersachen und frage mich, was zum Teufel nur mit mir los ist. Was soll ich mit dem ganzen Krempel nur anfangen? Soll ich es ihm geben, als sei es ein Geschenk? Ich, der Big Bad, mache einem wunderschönen jungen Mann Geschenke?
 
Es ist gegen neun Uhr abends, als ich plötzlich ein Klopfen an meiner Tür höre. Ich reagiere nicht, da ich weiß, dass ich meine Zeche bezahlt habe. Aber dann trommeln diese ungeduldigen Knöchel erneut gegen meine Tür und ich höre eine leise Stimme.
 
„Master Will?“
 
Liam? Ich springe auf und öffne die Tür. Direkt vor mir steht ein völlig verwahrloster Liam. Sein Haar ist zerzaust und seine Kleidung ist schmutzig. Auf dem Boden sehe ich einen kleinen Koffer, der schon fast überquillt mit all den Dingen, die er offenbar in fieberhafter Hast hineingeworfen hat.
 
„Liam? Was kann ich für dich tun?“ Ich ziehe die Tür hinter mir ein wenig zu, damit er meine Geschenke nicht sehen kann.
 
„Ich… ich brauche einen Platz, wo ich bleiben kann… ich habe letzte Nacht auf der Straße geschlafen und ich… es war so kalt… ich…“ Liam hebt den Kopf und ich sehe, dass ihm Tränen in den Augen stehen. Auch auf seinem schmutzigen Gesicht kann ich Tränenspuren erkennen.
 
„Du bist von zu Hause weggelaufen?“, frage ich ihn überrascht.
 
„Ich war wütend und ich bin einfach gegangen. Ich sagte ihnen, dass ich einen Ort hätte, wo ich hingehen könnte, aber ich…“ Seine Stimme schweift ab und nun sieht er einfach nur noch elend aus. Er wird nicht mehr nach Hause zurückgehen, da bin ich mir ganz sicher. Allerdings weiß er auch nicht, wo er sonst hingehen soll. „Ich werde auch bezahlen… ich habe zwar kein Geld… aber Ihr könnt…“ Er schluckt und seine Stimme bricht, als er den Satz zu Ende bringt. „… ihr könnt mich haben.“
 
“Du bietest mir deinen Körper als Bezahlung an?”, frage ich verblüfft, nur um sicher zu gehen, dass ich ihn auch richtig verstanden habe.
 
Liam nickt, aber seine Augen bleiben gesenkt.
 
„Du würdest mir erlauben, dass ich dich berühre und dass ich dich küsse?“ Liam bietet sich mir an? Ich schwör’s, ich krieg's einfach nicht in meinen Kopf.
 
„Aye“, murmelt er.
 
Schweigend stehen wir uns gegenüber, viele Minuten lang. Ich verstehe diesen jungen Mann einfach nicht. Warum um alles in der Welt tut er das? Und will ich ihn überhaupt auf diese Weise? Will ich ihn berühren, ihn küssen? Ich sehe in das Gesicht des jungen Menschen, der da vor mir steht. Ich sehe seine warmen, vollen Lippen, seine dunklen, braunen Augen und… Ja! – Ich will ihn.
 
„Hast du schon was gegessen?“ Irgendwann hab ich mich genug gesammelt um ihm diese Frage zu stellen. Liam schüttelt den Kopf. Ich nehme seinen Koffer und stelle ihn in mein Zimmer. „Zuerst werden wir dir was zu essen besorgen“, schlage ich vor. Liam nickt und folgt mir die Treppe hinab. Ich sage der Wirtin, dass sie Liam etwas bringen soll, dann lassen wir uns in einer Nische in der Ecke nieder. Liam sieht mir nicht in die Augen und als die Wirtin seine Kartoffeln und sein Fleisch bringt, isst er es ohne ein weiteres Wort zu verlieren.
 
„Ich bin jetzt bereit dazu“, erklärt er mir mit leiser Stimme, als er sein Mahl beendet hat. Er wischt sich mit einem Taschentuch den Mund ab und wartet offensichtlich darauf, dass ich etwas tue.
 
Er ist bereit zu was? Ich war die ganze Zeit über viel zu sehr damit beschäftigt seinen wunderschönen Mund zu beobachten, der sich immer wieder öffnete und schloss, als dass ich an irgendwas anderes hätte denken können. Es fasziniert mich, seine langen Halsmuskeln zu beobachten, während er schluckt. Er hat einen wundervoll dicken, sehnigen Hals, einfach perfekt zum Reinbeißen. Um ehrlich zu sein, ich habe zu diesem Zeitpunkt schon völlig vergessen, weshalb er überhaupt hier ist. Dann jedoch fällt es mir plötzlich wieder ein. Er erwartet, dass ich ihn anfasse… ihn ficke, um genau zu sein. Er ist ein wenig nervös und um die Wahrheit zu sagen, ich bin’s auch. Ich bin sogar ziemlich nervös. Um nicht zu sagen, ich bin vor Angst wie versteinert. Ich glaube nicht, dass ich in diesem Moment aufstehen könnte. Er denkt bestimmt, ich hätte das früher schon mal gemacht. Aber das stimmt nicht! Ich hab nicht die leiseste Ahnung, was genau ich überhaupt tun soll! Ich verstecke meine zitternden Hände unter dem Tisch auf meinem Schoß und wir sitzen uns einfach nur schweigend gegenüber.
 
„Warum bist du von zu Hause weggelaufen“, frage ich ihn plötzlich in einem verzweifelten Versuch das Eis zu brechen.
 
Liam sieht mich an und ich kann sehen, dass ihm erneut Tränen in die Augen steigen. Er wartet einen Moment, bevor er anfängt zu sprechen. Ich weiß, dass er darüber nachdenkt, was er mir sagen soll. „Er hat mich erwischt“, flüstert er letztlich. „In der Nacht, als ich von Euch… äh… weggegangen bin, da bin ich nach Hause gegangen und hab versucht das Dienstmädchen zu verführen. Ich wollte einfach nur… ich wollte etwas fühlen. Irgendwas. Von Euch wegzugehen hat so eine furchtbare Leere in mir hinterlassen, und ich… er war wütend und hat mich wieder geschlagen. Am nächsten Tag kam ich betrunken heim und hab mal wieder versucht von dem Silber zu stehlen und… er hat schon auf mich gewartet. Ich weiß ja, dass es nicht richtig ist zu stehlen, aber… aber ich weiß auch nicht, was ich sonst tun soll. Er hat mir alles weggenommen… meine Farben, meine Staffelei, einfach alles! Er hat sie verbrannt. Ich habe nichts mehr… nein, ich bin nichts mehr!“ Erneut laufen frische Tränen aus seinen dunklen Augen über sein Gesicht und er versucht, sie mit dem Ärmel wegzuwischen. Ich sehe nach unten und bemerke Striemen an seinen Handgelenken. Es sind Striemen, die von einem Seil verursacht wurden.
 
„Er hat dich wieder geschlagen“, sage ich leise.
 
„Ich habe es verdient. Er hat einen Priester kommen lassen und gesagt, sie müssten den Teufel ein für allemal aus mir rausprügeln“, murmelt er, und ich sehe, dass er sich für seine Misshandlungen schämt. Er zieht seine Ärmel nach vorne, um die Wunden zu bedecken. „Am nächsten Tag bin ich einfach gegangen. Ich hab meine Sachen zusammengepackt und mich von… von Kathy verabschiedet. Dann bin ich gegangen. Zuerst bin ich bei Mary geblieben, aber dann kam ihr Mann nach Hause und fand mich… und… ich habe keinen Ort mehr, wo ich hingehen kann… ich kann nicht… ich kann nicht wieder zurück nach Hause“, schluchzt er.
 
Ein Schauer läuft mir über den Rücken beim Gedanken daran, dass er schon wieder geschlagen wurde. Ich glaube sein Vater ist wirklich überzeugt davon, dass er seinem Sohn dadurch hilft. Er glaubt vermutlich, dass er ihn mit Schlägen vor sich selbst rettet. Aber Liam ist ein Freigeist. Ihn in einen Käfig zu stecken und ihn zu einem Leben als Geschäftsmann zu verdammen, das würde ihn umbringen. Ihn an dieses Familienleben zu fesseln, hätte vermutlich dasselbe Ergebnis. All das habe ich nie von Angelus gewusst. Nie hätte ich geglaubt, dass er jemals so wild war und so frei wie Liam. Gott, ich bin verrückt nach diesem Jungen. Ich liebe sein Feuer, seine Dickköpfigkeit, und sein Lust nach Leben. Eine Lust, die von seinem grausamen Vater beinahe erstickt wurde. Ich kann das Blut hören, wie es durch seine Adern fließt wie ein Trommelfeuer. Es ist so laut und es ruft nach mir. Liam ist voller Leben, voller Geist und voller Männlichkeit, und ich will all das.
 
„Du musst nicht wieder zurück nach Hause“, sage ich und werfe ihm einen verführerischen Blick zu. Ich lehne mich über den Tisch und lecke über seine Wange, schneller, als es ein Mensch je tun könnte. Liam zittert bei der sanften Berührung und schließt einen kurzen Moment lang seine Lider. Ich stehe auf und ergreife seine Hand. Die Taverne ist voller Menschen und sie alle reden und lachen, aber ich sehe niemanden außer ihm. Mein wunderschöner, atmender Liam… naja, bald schon wird er ein toter, nicht atmender Liam sein. Ich lächle, als auch er aufsteht.
 
„Dieses Lächeln macht mir Angst“, flüstert er. Oh ja, auch Liam ist schlau. Er weiß genau, dass ich irgendetwas im Schilde führe.
 
Ich verlasse die Bar und steige die enge Treppe nach oben. Liam folgt mir und ich kann fühlen, dass mir vor lauter Nervosität schon fast schwindelig wird. Ich muss mich echt langsam wieder in den Griff kriegen. Ich bin schließlich der Big Bad hier, ein böser, blutrünstiger Vampir. Es gibt nichts auf der Welt, was mir Angst einjagen könnte… aber… naja, fast nichts. Offenbar nichts außer dem Gedanken daran, dass ich diese wundervolle, himmlische Gestalt, die da gerade hinter mir herläuft, gleich berühren werde. Meine Hand zittert, als ich die Tür zu meinem Zimmer öffne und ihn nach drinnen ziehe. Ich zünde eine Kerze an und stelle sie neben das Bett. Das sanfte, gedämpfte Licht wirft einen Schatten auf sein Gesicht, aber ich kann noch immer seine Augen sehen. Sie leuchten im Licht und das dunkle Braun ist voller Feuer.
 
„Du sagtest, dass du alles tun würdest?“, frage ich ihn lockend. „Würdest du dich auch für mich ausziehen?“
 
Liam zittert und keucht bei meinen Worten leise auf. Er gibt keinen Laut von sich, als ich mich auf das Bett setze und ihn einfach nur beobachte. Dann beginnt er damit sich auszuziehen. Ein Teil meines Gehirns schreit mich an aufzuhören, nicht zu tun was ich vorhabe, sein Angebot für die Bezahlung des Zimmers einfach auszuschlagen… aber ich kann einfach nicht. Ich kann nicht aufhören. Ich denke an ihn und ich kann nicht… ich werde nicht aufhören. Sein Oberkörper ist inzwischen nackt und er trägt nur noch seine Hosen, als ich aufstehe und ihm Einhalt gebiete.
 
„Würdest du meine Hure sein?“, frage ich ihn, während ich in seine dunklen, sturmumnebelten Augen blicke.
 
„Aye.“
 
Mit einer Hand greife ich in sein Haar. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, um seinen Mund zu plündern. Ich küsse ihn, sauge an seiner Zunge und an seinen Lippen, bis er nach Atem ringt. Doch diesmal reißt er sich nicht von mir los, diesmal lässt er mich gewähren. Offenbar ist es ihm wirklich Ernst mit seinem Angebot. Ich könnte ihn einfach nehmen, ihn die ganze Nacht hindurch ficken und er würde mich nicht daran hindern. Ich löse mich von seinem Mund grinse ihn an. Hey, ich bin schließlich böse. Ich wäre verrückt, wenn ich das Angebot eines willigen Körpers einfach ausschlagen würde. Ich weiß ja, dass er ein Mann ist und so… aber ich will ihn. Ich kann einfach nicht aufhören, ständig an ihn zu denken. Wenn ich ihn einmal hatte, vielleicht werde ich es ja dann schaffen, ihn einfach wieder zu hassen, so wie früher. Ich werde ihn ein einziges Mal ficken, dann werde ich ihn verwandeln, und dann werde ich ihn mit einem Abschiedsgruß und einen Tritt in den Hintern vor die Tür setzen. Oh ja, durch den Sex werde ich endlich aufhören ihn zu lieben. Denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie es jemals möglich sein sollte, dass zwei Männer guten Sex miteinander haben. Deshalb ist mein Plan absolut perfekt.
 
Ich reiße mich von seinen Lippen los und fahre langsam mit meinen Fingern über seinen Rücken. Liam keucht vor Schmerz auf und ich trete einen Schritt zurück. Ich laufe um ihn herum und starre auf die Striemen, die seinen Körper verunstalten. Neue Striemen, über den alten. Diese hier scheinen mir von einem Rohrstock zu sein. Mit meinen Fingern berühre ich die verkrusteten Wunden und Liam stöhnt erneut vor Schmerz.
 
„Zieh dich aus“, befehle ich ihm. Er knotet seine Hose auf und schiebt sie sich nach unten über seine geschmeidigen Hüften. Dann kickt er sie sich von den Füßen und steht in seiner ganzen, nackten Pracht vor mir. Ich laufe weiter um ihn herum und starre auf sein halb erregtes Glied. Er ist ziemlich gut bestückt, mehr als zwanzig Zentimeter Schwanz, dick und gerade. Zwischen seinen Beinen hängen große Hoden, und ich kann mich einfach nicht beherrschen. Langsam strecke ich meine Hand aus und berühre ihn. Meine kühle Handfläche wandert über seinen flachen Bauch bis hinab zu seinem Penis, das ist alles. Liam stöhnt und ich könnte schwören, dass er auf der Stelle noch ein wenig steifer wird. Ich wandere um ihn herum und betrachte seinen Po. Die Striemen des Rohrstocks ziehen sich über seinen gesamten Rücken, bis hinab zu seinen Pobacken. Dicke, dunkelrote geschwollene Streifen und Blut entstellen seine perfekte, gebräunte Haut.
 
Ich stelle mich dicht hinter ihn und lecke mit meiner rauen Zunge über einen der blutigen Striemen. Das schwache Aroma von Blut überflutet meine Zunge und ich wandere weiter, von einer Wunde zur nächsten. Ich habe nicht die geringste Ahnung von dem, was ich hier gerade tue, ich lecke und sauge einfach nur über seinen Körper nach unten, während meine Zunge die Wunden reinigt, sie säubert und das frische Blut wegleckt. Liams Haut zuckt und bebt unter mir. Sein ganzer Körper zittert, während er von leisem Stöhnen und auch einigen Schluchzern geschüttelt wird. Ich kann seine Angst riechen und seinen Ekel. Stärker als alles andere jedoch, kann ich den süßen Geruch seiner Erregung riechen.
 
Niemals! Niemals in meinem ganzen Leben werde ich verstehen, was hier in diesem Zimmer geschehen ist. Und selbst wenn ich tausend Jahre alt werde, niemals werde ich je in der Lage sein zu begreifen, was ich damals empfunden habe. Und warum ich das tat, was ich tat. Alleine die Berührung seiner glatten, seidigen Haut hat mich so steif werden lassen, dass ich schwören könnte, mein Ständer wäre in der Lage Marmor zu sprengen. Meine Hose sitzt so eng um meine pochende Erektion, dass der raue Stoff schmerzhaft über meinen empfindlichen Peniskopf scheuert. Als ich endlich bei Liams Pobacken ankomme, knie ich mich hinter ihn und beginne auch dort über die roten, blutigen Striemen zu lecken. Ich kann hören, wie er erschrocken nach Luft schnappt und leise vor sich hinschluchzt, aber ich kann einfach nicht aufhören. Ich kann nicht damit aufhören ihn zu berühren. Sein ganzer Körper schreit förmlich nach mir, schreit danach, dass ich ihn endlich nehme, selbst während sein Verstand sich noch dagegen auflehnt. Aber es ist auch nicht mein Verstand, der ihn ficken will; oh nein, es ist jedes einzelne meiner anderen Körperteile. Meine Hände, meine Beine, mein Schwanz, mein Herz… sie alle schreien danach ihn zu berühren, ihn zu nehmen.
 
„Meine kleine Hure“, murmle ich, während ich mein Gesicht fest in seine strammen Pobacken presse. Ein weiterer Schluchzer bricht aus ihm hervor, aber ich beachte ihn gar nicht. Meine Finger teilen seine harten Pobacken und ich betrachte die winzige Öffnung seines Anus. Ich komme schließlich aus dem zwanzigsten Jahrhundert, daher, dank all der sexuellen Aufklärung und so, ist mir durchaus bewusst wie genau Männer miteinander Sex haben. Aber trotzdem, sein Anus sieht irgendwie so winzig aus, und ich frage mich ernsthaft, wie ich da wohl jemals reinpassen soll. Oh, und bei der Gelegenheit fällt mir direkt noch ein weiteres Problem ein – Gleitmittel.
 
Ich stehe auf und reiße meine Hände widerwillig von seinem verführerischen Körper los. Indem ich mich nach oben lehne flüstere ich ihm ins Ohr: „Räum die Sachen von der Kommode und lehn dich mit dem Oberkörper drauf.“
 
Tränenfeuchte Augen suchen meinen Blick, aber dennoch nickt Liam tapfer und befolgt meine Anweisungen. Er räumt die Wasserschüssel beiseite und stellt sie nach unten auf den Boden. Dann lehnt er sich über die Kante der Kommode. Mit seinem gesamten Körpergewicht drückt er gegen das Holz und streckt sein Hinterteil nach oben in die Luft, direkt vor meinen Augen. Schnell schlüpfe ich aus meinen eigenen Kleidern, wobei Liam auf der Stelle schamhaft die Augen schließt, schon alleine beim Gedanken einen anderen Mann nackt zu sehen. Mir ist es völlig egal. Ich werde das hier jetzt einfach tun, und dann werde ich Liam vergessen, für immer. Um ehrlich zu sein, ich bezweifle ernsthaft, dass ich überhaupt in der Lage sein werde zu kommen.
 
Ich kann nirgendwo etwas entdecken, was ich als Gleitmittel nutzen könnte, daher entschließe ich mich kurzerhand mein eigenes Blut zu Hilfe zu nehmen. Liam hat die Augen noch immer geschlossen, daher bezweifle ich, dass er es überhaupt mitbekommen wird. Ich beiße also in meinen Zeigefinger und presse den blutigen Finger anschließend gegen seine Öffnung. Mit meiner anderen Hand spreize ich seine Pobacken auseinander, während ich meinen Finger beharrlich immer weiter in ihn hineindrücke.
 
„Ohh!“, schreit er, mit überraschter Furcht in der Stimme. Ich sehe nach unten in sein Gesicht und bemerke, dass er sich beim Versuch still zu bleiben auf die Lippen beißt.
 
Er ist aber auch wirklich so verdammt eng dort unten. Warm und eng und so unglaublich weich. Das hatte ich nicht erwartet. Ich presse meinen Finger tiefer und komme endlich durch den äußeren Muskel hindurch. In seinem Innern ist sein Körper einfach nur unglaublich heiß. Es fühlt sich so völlig anders an, als bei einer Frau. Ich muss einfach noch einen weiteren Finger dazu nehmen und dort noch ein bisschen tiefer fühlen. Liams Stöhnen wird lauter, und plötzlich klingt es nicht mehr so, als ob es nur Schmerz wäre, den er empfindet. Seine winzige Öffnung weitet sich um meine Finger herum und er gewährt mir Einlass, während ich über das weiche Gewebe in seinem Innern streiche. Nach einer Minute oder so, beginnen seine Muskeln um meine Finger herum zu pulsieren, und Liam keucht auf. Ich werfe einen Blick nach unten und erkenne, dass sein Ständer vollständig erigiert ist und in das harte Holz der Kommode drückt. Er versucht sich selbst am Holz zu reiben und seinen Schwanz weiter gegen das Möbelstück zu pressen, wobei er seinen Körper auf meinen Fingern vor und zurück bewegt.
 
Ich beschließe, dass ich ihn lange genug befummelt habe. Ich will endlich wissen, wie sich diese enge, heiße, männliche Öffnung um meinen Schwanz herum anfühlt. Liam hat die Augen noch immer zu, daher schlitze ich mein Handgelenkt mit einem meiner scharfen Eckzähne auf, benetze meine Erektion mit Blut und presse mich gegen seinen Körper, wobei ich meinen glitschigen Ständer an seinen winzigen Anus heranführe und Stück für Stück in ihn eindringe. Er schluchzt leise auf, als mein Peniskopf ihn weit öffnet und hineinrutscht. Es geht nur langsam voran, aber nachdem meine Eichel erstmal drin ist, öffnet der Rest meines Ständers ihn praktisch von selbst.
 
"Fuck!" Ich schreie auf als der enge Muskel mich wie durch einen Schraubstock fest umspannt. Ich kann fühlen, wie sich sein Körper verkrampft und – verdammt – ich stecke fest! Fast hätte ich ihn angeschrieen, aber im letzten Moment halte ich mich zurück... ich glaube nicht, dass ich es ertragen könnte, wenn er sich noch mehr anspannt. Mein pulsierender Ständer fängt langsam an weh zu tun, daher lehne ich mich nach vorne und bedecke seinen Rücken mit meiner Brust. Sanft beginne ich damit, seinen Nacken zu küssen.
 
"Liam, lass mich rein, meine kleine Hure." Er stöhnt und schluchzt bei meinen Worten auf. "Du bist so verdammt eng, meine kleine Jungfrau. Mein wunderschöner Junge." Ich weiß wirklich nicht, weshalb ich das zu ihm gesagt habe. Worte der Zärtlichkeit und Grausamkeit, alles miteinander vermischt. Aber ehrlich, es ist einfach verflucht schwierig klar zu denken, wenn dein Schwanz gerade dabei ist, von ziemlich kräftigen Anusmuskeln zerquetscht zu werden.
 
"Meine wunderschöne, enge Hure, mein Junge, mein engelsgleicher Geliebter...", immer weiter murmle ich bedeutungslosen Unsinn in sein Ohr, und es scheint tatsächlich zu wirken. Liams Muskeln beginnen langsam sich zu entspannen und ich kann mich noch tiefer in seinen Körper hineinpressen. "Verflucht, du bist so verdammt eng, Liam. Kannst du fühlen, wie eng du bist? Wie fest du meinen Schwanz gefangen hältst?" Ich kann es kaum glauben, aber ich fange an zu keuchen, zu atmen, im gleichen Rhythmus wie er. Ich bin bis zum Anschlag in ihm drin, in seinem warmen, strammen Hintern, und es ist einfach nur verflucht perfekt. Ich kann spüren, wie sein blutverschmiertes, feuchtes Gewebe um meinen Schwanz herum pulsiert und meinen Ständer abwechselnd fest packt und dann wieder loslässt. "Dein Arsch ist so eng, so wundervoll. Ich bin dein einziger Geliebter, Liam. Dieser enge kleine Hintern wird für alle Zeiten mir gehören, für immer!" Ich lecke über sein Ohr und stoße mit einer schnellen Bewegung meiner Hüften in ihn hinein. Die Worte strömen nur so aus meinem Mund, ohne dass ich sie mir vorher überlege oder genauer darüber nachdenke. Ich habe keine Ahnung woher sie kommen, aber alleine dadurch, dass ich so tief in ihm drinstecke, habe ich das Gefühl er wäre mein, Leib und Seele, Körper und Geist.
 
"Ja", stöhnt er, als ich langsam einen tiefen, kräftigen Rhythmus aufbaue. Und angesichts seiner Akzeptanz kann ich mich nicht mehr länger zurückhalten. Ein kleines Wort, und ich verliere vollkommen die Beherrschung. Ich stoße in ihn hinein, kraftvoll und tief, und dann ziehe ich meinen Schwanz wieder komplett zurück, nur um gleich darauf wieder völlig ungezügelt in ihn zu stoßen. Liam sucht mit seinen Fingern verzweifelt Halt auf der Kommode und seine Nägel hinterlassen Spuren auf der glatten Oberfläche. Sein Schwanz wird immer wieder mit schmerzhafter Wucht gegen die Holzkante gedrückt, aber ich kann einfach nicht aufhören. Ich lasse zu, dass der Dämon und meine sexuellen Bedürfnisse völlig von mir Besitz ergreifen. Ich verliere mich selbst in seinem Körper, in seinem Geruch und in dem Gefühl, das er in mir auslöst. Wie von Sinnen stoße ich immer wieder in die winzige Öffnung seines Anus, und langsam aber sicher fühlt es sich an, als wäre dies der Ort, an dem die Welt beginnt und endet.
 
Plötzlich kann ich frisches Blut riechen und meine Bewegungen werden frenetisch. Ich weiß, dass ich ihm wehtue, dass ich ihn aufreiße. Er weint und schreit vor Schmerz und Lust auf. Meine Worte verstummen und ich fauche, als mein dämonisches Gesicht zum Vorschein kommt. Von meinen Reißzähnen tropft Speichel und ich kann es kaum erwarten, sie in seinen warmen Hals zu bohren. Sein Körper zittert und bebt, als ich mich aufrichte und leicht die Stellung verändere.
 
"Ja!", schreit er und stößt mit seinem Körper nach hinten gegen mich. Ich kann seinen plötzlichen Erguss riechen und sein warmer Samen bedeckt die Oberfläche der harten Holzkommode. Der Geruch und das Wissen, dass er eben gekommen ist, rauben mir nun auch noch den letzten Funken Verstand. Völlig verzweifelt und hemmungslos stoße ich in seinen zuckenden Körper und bringe ihn erneut zum Schreien. Als ich fühle, dass mein Orgasmus unaufhaltsam ist, schnappe ich nach vorne und versenke meine Reißzähne tief in seiner Halsschlagader. Mein kühler Samen ergießt sich in seiner engen, wunden Öffnung und tropft seine Beine hinab. Sein warmes, himmlisches Blut füllt meinen Mund und ich trinke und schlucke und trinke und *schlucke* soviel ich kann. Ich will ihn bei lebendigem Leib verschlingen. Ich will ihn schmecken. Ich will ihn besitzen.
 
"Will", stöhnt Liam als sein Körper immer schwächer wird und er nach vorne gegen die Wand fällt. In einem plötzlichen Anflug von Panik reiße ich meine Zähne aus seinem Hals und mein inzwischen schlaffer Schwanz gleitet aus seinem wunden Anus. "Will", stöhnt er erneut. Ich weiß ja, dass ich ein wenig zuviel von seinem Blut getrunken habe, aber ich konnte mich einfach nicht bremsen. Zu meinem eigenen Erstaunen und zu meinem großen Entsetzen, hat er sich einfach viel zu gut angefühlt. Zu gut, als dass ich jemals auch nur versucht hätte mich zurückzuhalten. Ich wollte ihn ficken... ich wollte von ihm trinken... bis in alle Ewigkeit. Es ist für mich wirklich eine ziemlich große Überraschung, dass ich so heftig gekommen bin, einfach nur weil ich ihn genommen habe. Dass er sich so angefühlt hat, wie er sich angefühlt hat. Ein Mann, jemand vom gleichen Geschlecht, hat mich schärfer gemacht als je zuvor. Ich wollte niemals aufhören ihn zu ficken, ich wollte immer weiter machen, bis ans Ende der Zeit, tief vergraben in seiner engen, heißen Öffnung.
 
Ich löse mich von Liams Körper und setze mich völlig benommen aufs Bett. Nein! Das kann einfach nicht möglich sein. Es kann nicht sein! Ich liebe Frauen. Ich liebe Dru. Ich liebe ihre weichen, weiblichen Rundungen, ihre Brüste, ihre ausladenden Hüften und ihre feuchte Muschi. Wie kann es nur sein, dass ich so drauf abfahre, es mit einem Mann zu treiben? Seinen starken, harten Körper, seine flache, breite Brust und diese harten, kleinen braunen Brustwarzen. Sein robuster Körperbau, sein fester, flacher Bauch, diese wunderschön geformten Bauchmuskeln, dieser lange, perfekte Schwanz, die runden, leicht behaarten Hoden, seine fester, knackiger Hintern... es sind wirklich verflucht wundervolle Pobacken, die erröten, während ich in seine enge – oh so enge – Öffnung stoße. Verfluchte Scheiße! Nein!
 
Nein. Ich weigere mich, es zu akzeptieren. Ich weigere mich zu glauben, dass er mich anmacht, alleine dadurch, dass ich über die Form seines Körpers nachdenke. Als ich jedoch nach unten blicke, sehe ich den verfluchten Beweis und jedes Leugnen ist umsonst. Mein Schwanz ist knochenhart und vorne an der Spitze bilden sich schon wieder Lusttropfen. Ich glaub's einfach nicht! Ich seufze und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen.
 
Ich kann hören, wie Liam langsam wieder zu Bewusstsein kommt und sich von der Kommode aufsammelt. Ich hab ihn wohl wirklich ein wenig zu sehr ausgesaugt, denn er fällt mit einem lauten Poltern zu Boden. Ich sehe nach unten und blicke in sein tränenüberströmtes Gesicht. Ich fühle einen winzigen Anflug von Reue, weil ich ihn einfach benutzt habe, wie eine Hure. Und Schuld, weil ich es am liebsten direkt noch mal tun würde. Ich kann ihn einfach nicht gehen lassen. Ich sollte ihn einfach wegschicken, ihm sagen, dass er nach Hause gehen und sich mit seinem verdammten Vater aussöhnen soll. Alles, nur auf keinem Fall, dass er hier bleiben soll. Denn wenn er bleibt, dann weiß ich mit absoluter Sicherheit, dass ich ihn ein weiteres Mal ficken werde, noch bevor der Tag vorüber ist. Und das will ich nicht! Wirklich nicht. Ich will diesen großartigen, männlichen Körper nicht unter mir spüren. Nie wieder! Ich steh auf Frauen! Okay! Ich hab schon immer auf Frauen gestanden, und das wird sich auch sicher niemals ändern. Und das hier wird das letzte Mal sein, dass ich dies hier tue. Für immer!
 
Ich sehe hinüber zu Liam und er sitzt völlig zusammengekauert da, mit dem Kopf auf seinen Knien während er sich die Seele aus dem Leib schluchzt. Oh Shit! Ich stehe auf und schlage die Bettdecke zurück.
 
"Liam, komm ins Bett", schnauze ich ihn an. Er schüttelt den Kopf und bewegt sich keinen Millimeter. "Du hast verflucht noch mal gerade dafür bezahlt, jetzt leg dich gefälligst endlich rein!" Ich weiß wirklich nicht, warum ich ihm absichtlich wehtue. Warum ich solch grausame und herzlose Worte verwende. Aber ich kann ihn nicht trösten, denn ich weiß, dass es nur wieder damit enden würde, dass ich ihn küsse. Und ich kann das nicht tun! Ich kann ihn niemals mehr anfassen. Vorsichtig sammelt sich Liam vom Boden auf und humpelt langsam hinüber zum Bett. Als er an mir vorbeikommt, kann ich das Blut und den Samen sehen, die aus seinem eingerissenen Anus tropfen. Wieder spüre ich Gewissensbisse, aber ich tue nichts dagegen. Ich sehe einfach nur dabei zu, wie sich Liam in das Bett legt, wie er seinen Körper von mir wegdreht und seinen Kopf auf das weiche Kissen bettet. Ich klettere ebenfalls auf die Matratze und lege mich neben ihn, wobei ich spüren kann, wie sich sein Körper versteift.
 
"Du warst so kalt", murmelt er mit schläfriger Stimme.
 
"Du hat mich aufgewärmt", flüstere ich zurück. Sein menschliches Blut rast durch meinen Körper und wärmt meine toten Venen. Als ich näher an ihn heranrutsche, steigt mir der Geruch seines Blutes in die Nase, und plötzlich ist es alles, was ich riechen kann. Starkes Blut, aus dem Innern seines Körpers. Ich seufze... so werde ich sicher niemals einschlafen können. Ich weiß, was ich tun kann um diesen Geruch von ihm loszukriegen... diesen himmlischen Duft seines Blutes.
 
"Was?", japst Liam, als ich ihn kurzerhand einfach packe und ihn im Bett umdrehe, so dass er auf dem Bauch liegt. Sein Körper zittert und verkrampft sich, daher massiere ich vorsichtig seine zusammengekniffenen Pobacken.
 
"Shhh", flüstere ich ihm in sein Ohr. Ich rutsche seinen Körper entlang nach unten, dorthin, wo der starke Geruch seines Blutes herkommt. Hin zu dieser engen, leicht eingerissenen Öffnung, die meinem Schwanz so unglaublich viel Vergnügen bereitet hat. Ich lehne mich nach vorne und lecke probeweise über seinen Anus. Ich kann mein eigenes Blut schmecken, meinen Samen, und darunter Liams wundervolles, süßes Aroma. Aus irgendeinem Grund, den ich selbst nicht verstehe und der meinen Horizont bei weitem übersteigt, kann ich einfach nicht genug kriegen, von diesem jungen, männlichen, irischen Sterblichen. Ich kann nicht genug davon bekommen, sein süßes, zuckriges Blut zu schmecken. Ich presse meine Zunge auf seine Öffnung und beginne damit, ihn vorsichtig sauber zu lecken. Den kleinen Rissen widme ich dabei besonders viel Aufmerksamkeit, dann presse ich meine Zunge weiter nach innen.
 
"Will!", wimmert Liam, während er seine Hüften nach hinten in mein Gesicht drückt. Ich presse meine Zunge durch den äußeren Muskelring und der Geschmack seiner Essenz, seines Blutes wird intensiver. Meine Hände ziehen ihn nach oben, sodass er auf allen Vieren auf dem Bett kniet. Ich schlinge meinen Arm um seinen Körper und ergreife seinen harten Schaft. Ich reibe ihn so gut ich kann und er keucht und stöhnt, bevor er schließlich mit einem Schrei zum Höhepunkt kommt. Schließlich wird sein Schwanz schlaff und ich ziehe mein Gesicht zurück von seiner inzwischen sauberen Öffnung. Stöhnend lasse mich neben ihm aufs Bett fallen und bedecke meine Augen mit meinem Arm. Ich kann fühlen, wie Liam mich anstarrt, während er noch immer auf allen Vieren neben mir auf der Matratze kniet.
 
"Liam, geh schlafen!", fauche ich ihn an, bevor ich mich auf die Seite rolle, um seinem bohrenden Blick zu entgehen. Ich kann hören, wie er sich mit einem tiefen, verwirrten Seufzer neben mich legt.
 
Was zur Hölle hab ich jetzt nur wieder angestellt!? Was tue ich hier nur? Ich hatte mir geschworen, dass ich ihn nicht noch einmal anfassen würde, aber wie lange habe ich diesen Schwur gehalten? Verfluchte fünf Sekunden lang?! Fuck, ich widere mich selbst an. Diesen verdammten Zeit-Zauber auszuprobieren war wohl einer der hirnrissigsten Pläne, die ich jemals ausgeheckt habe. Ich schwör's, ich werde diese verfluchte Willow umbringen, in zweihundertfünfzig Jahren oder so.


Nächster Teil




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